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Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter dem Begriff „Manufaktur“?

Im Gegensatz zu einem reinen Industriebetrieb, der seine Produkte überwiegend mit Hilfe eines Maschinenparks herstellt, fertigt eine Manufaktur ihre Produkte in sehr großem Maße nach überlieferten traditionellen Fertigungsmethoden in reiner Handarbeit. Der Begriff „Manufaktur“ setzt sich aus den lateinischen Wörtern

manus -die Hand und facere - machen.
Manufacere bedeutet also: mit der Hand fertigen.

Was ist der Unterschied zwischen Manufakturen|br|und industriellen Porzellan-Herstellern?

In einer Porzellan-Manufaktur werden die Produkte fast ausschließlich in Handarbeit hergestellt. Es findet eine sorgsame Pflege der kunsthandwerklichen Tradition unter Wahrung des kulturellen Erbes statt. Ganz besonders drückt sich der Unikatcharakter eines jeden Porzellans durch die Freihand-Malerei aus, die nicht unwesentlich die Sammelwürdigkeit und damit auch Wertbeständigkeit des einzelnen Porzellans betont.

Was ist das Besondere an den Dekoren der KPM?

Die Dekore der KPM werden in ausschließlicher Freihand-Malerei gefertigt, so z. B. Gold-, Blumen-, Früchte-, Tier- und Watteaumalereien. Auch werden alle Fonds per Hand aufgetragen. Im Gegensatz zu industriellen Herstellern, die identische Abziehbilder verwenden, ist die Malerei der KPM eine absolute Unikat-Malerei. Jeder Maler besitzt die künstlerische Freiheit, die Motive im Sinne des jeweiligen Dekors selbst zu gestalten.

Was ist das spezielle Merkmal des Sortimentes der KPM?

Die KPM ist die einzige Porzellan-Manufaktur weltweit, die sämtliche Produkte auch in reinem weiß, ohne Dekor, anbietet. Daneben bietet sie aus einer Vielzahl von unterschiedlichsten Dekoren für manche Service bis zu 20 unterschiedliche Dekorierungen an. Zudem kann die KPM für sich in Anspruch nehmen, in jeder wichtigen Stilepoche ab dem Rokoko bis zur Gegenwart Stil prägende Porzellane sowohl im Service- als auch im Geschenkartikel-Sortiment geschaffen zu haben. Kenner schätzen die hohe Festigkeit des Scherbens und das strahlende Weiß der Porzellanmasse.

Wie lange dauert die Ausbildung der KPM-Maler(innen)?

Nach einer Ausbildungszeit von dreieinhalb Jahren, schließt sich eine Lehr- und Lernzeit von rund sieben weiteren Jahren an in der der KPM-Maler mit allen Facetten seines neuen Berufes bekanntgemacht wird. Das heißt erst nach dieser relativ langen Zeit kann er von sich behaupten, alle Arbeiten, die in der Malerei anfallen, souverän zu beherrschen.

Wie erklärt sich der Produktpreis?

Der Name KPM steht für höchste Materialqualität in Ausführung und Verarbeitung. Porzellan unter manufakturellen Bedingungen herzustellen, erfordert einen hohen zeitlichen Aufwand, der bei ganz besonderen Stücken bis zu mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Produkte aus dem Hause der KPM werden in zahlreichen, sorgfältigen Einzelschritten aufwändig in Handarbeit hergestellt. Einige Produkte wie z. B. die Prinzessinnengruppe bestehen aus 88 Einzelteilen, die Stück für Stück gefertigt werden müssen. Handwerkliche Präzision dieser Kategorie, ausschließlich am Standort Deutschland ausgeführt, sowie der hohe künstlerische Anspruch, gesichert durch zahlreiche Qualitätskontrollen, verdienen das königliche Zepter als Garant für ein außergewöhnliches Unikat.