KPM - Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin

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KPM
Porzellanherstellung

Der Herstellungsprozess des Porzellans ist nicht einfach und erfordert auch heute noch außerordentlich viel Erfahrung, Zeit und Hingabe. An den Grundbestandteilen Kaolin (50%), Feldspat (25%) und Quarz (25%) hat sich bis heute nichts geändert. Nur ausgewählte Rohstoffe gewährleisten in der richtigen Zusammensetzung die gewünschte Spitzenqualität. Die Rezeptur - das Arkanum – ist noch heute ein wohl gehütetes Geheimnis.
Quarz ist in Verbindung mit anderen Rohstoffen maßgebend für die Festigkeit des Porzellans verantwortlich. Der Feldspat ermöglicht die Verdichtung - das Sintern - des Scherbens und trägt entscheidend zur Transparenz des Porzellans bei. Vermischt mit Wasser werden die Ausgangsstoffe durch Siebe gereinigt und von Fremdstoffen befreit. Nach der Entwässerung des sogenannten Porzellanschlicker wird die verdichtete Masse, in der Fachsprache Filterkuchen genannt, in Feuchthaltekellern in einer fast 100%ig feuchten Atmosphäre gelagert, man spricht hier von mauken.