KPM - Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin

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1807 bis 1855
1807/08: Napoleon besetzt Berlin

Als Napoleons Truppen Berlin besetzen, wird die Manufakturkasse beschlagnahmt und die Warenlager in Breslau und Warschau werden zugunsten französischer Behörden versteigert. Die französischen Besatzer beeinflussen das Geschäft der KPM nachhaltig, die daraufhin hohe Verluste erleidet.

1814: Neue Farben

Christoph Georg Frick, Arkanist der KPM, entwickelt eine brillante und raffinierte Grünskala auf der Basis von Chromoxyd. Und eine neue Schwarz-Grau-Kombination auf der Basis von Iridium. Die Porzellanmalerei weist nun gewisse Ähnlichkeiten zur Ölmalerei auf.

1815: Orden aus Porzellan

Das Ende der Befreiungskriege befreit nicht nur Preußen von den Franzosen, sondern auch die KPM von Auftragsproblemen. Der König dekoriert besonders treue Generäle mit besonders teuren und zerbrechlichen Porzellangeschenken.

1855: Die erste Verkaufsgalerie

Das Warenlager der KPM wird zu einem modernen Geschäft mit Vitrinen, Regalen und Schaufenstern umgebaut.