KPM - Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin

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1873 bis 1881
1873: Neuer Standort, neue Vorteile

Die Manufaktur muss dem Bau des Preußischen Landtages an der Leipziger Straße weichen. Der 360.000 Taler teure Neubau der KPM am Rand des Tiergartens bringt den unbezahlbaren Vorteil, dass durch die geographische Lage an der Spree der Transport von Rohstoffen und Fertigprodukten per Schiff einfacher und günstiger ist. Der neue Betrieb steht auf dem Gelände der alten Fabrik für Gesundheitsgeschirr.

1878: Weniger ist mehr

Der Chemiker Hermann Seger tritt in die Firma ein und widmet sich neuen Glasuren. Zu seinen Verdiensten zählen die Ochsenblut-, Seladon-, Kristall- und Laufglasuren, inspiriert von alter chinesischer Keramik.

1881: Künstlerischer Einfluss

Der Manufakturdirektor bekommt einen Künstlerischer Leiter an die Seite gestellt, der die enorme künstlerische Qualität der KPM-Porzellane sicherstellt.